Dieser Blogpost ist eher kurz und knackig.


Der 2. Tag verlief gemütlich. Um 08:45 wachte ich auf und klopfte wie abgemacht an die Zimmerwand. Kurz darauf klopfte es zurück. Das war das Zeichen von Jordon und mir, dass wir uns in 30 Minuten treffen. Wir frühstückten wie Könige und spazierten durch Burgos. Eine wundervolle Stadt. Nach wie vor. 


Jordon zog sich gegen Mittag in sein Hotelzimmer zurück, um sich zu erholen. Er hatte noch immer starke Knieschmerzen und jeder Schritt war eine Tortur. 


Ich hingegen suchte eine Lavanderia auf, um meine Kleider zu waschen. Mit frischer Wäsche erkundete ich dann noch die Kathedrale von innen und später legte auch ich mich in meinem Hotelzimmer hin. Nach einem erholsamen Bad traf ich Jordon zum Abendessen und ich plante meine nächsten Tage. 


Es stellte sich heraus, dass sich ab sofort unsere Etappen trennen werden. Eventuell treffen wir in drei Tagen wieder aufeinander. Doch so ist der Camino. Man trifft sich, begleitet einander eine Zeit lang und verlässt das Leben des jeweils anderen wieder.